Ich höre zu – ein Jahr im Schweigen
Ich höre zu – ein Jahr im Schweigen

In der SWR-Nachtcafé-Sendung „Lernen, loszulassen“ durfte ich Teil einer besonderen Gesprächsrunde sein.

Für mich schloss sich dabei ein Kreis. In einer sehr konzentrierten Atmosphäre konnte ich noch einmal das tun, was mich durch mein gesamtes Schweigejahr getragen hat: anderen Menschen und ihren Geschichten aufmerksam zuhören.

Die Erlebnisse der anderen Gäste waren bewegend und teilweise nur schwer vorstellbar. Manche von ihnen waren vom Leben gezwungen worden, Abschied von geliebten Menschen oder ihrem bisherigen Leben zu nehmen. Zu erleben, wie sie mit dem weiterleben, was ihnen widerfahren ist, und welche Kraft sie dabei entwickelt haben, hat mich tief beeindruckt.

Auch ich durfte von meinem Projekt erzählen. Mein eigenes Loslassen war selbst gewählt: Für ein Jahr ließ ich meine Stimme, meinen Alltag und vieles Vertraute zurück, um schweigend durch Deutschland zu wandern. Diese andere Perspektive brachte noch einmal eine neue Bewegung in das Gespräch.

Ich bin sehr dankbar für die Einladung und die intensiven Begegnungen in dieser Runde.

Die vollständige Sendung ist in der ARD Mediathek zu sehen:

👉 LINK ZUR SENDUNG 

Fotos: © SWR

Ich höre zu – ein Jahr im Schweigen
Ich höre zu – ein Jahr im Schweigen

Manuela Pfann hat mich zwei Tage lang durch den Schwarzwald begleitet. Entstanden sind zwei sehr schöne Radiobeiträge über eine etwas andere Begegnung mit einem Schweigenden: LINK 1 & LINK 2
 

Kurz nach dem Ende meines Schweigejahres war ich beim SWR zu Gast in der Sendung „Kaffee oder Tee“ und habe dort eines meiner ersten Interviews nach dem Wieder-Sprechen gegeben.

Ich höre zu – ein Jahr im Schweigen

Zum Abschluss meines Projekts ist ein schöner, kompakter Radiobeitrag von Silke Arning entstanden. Hier kann man ihn anhören: LINK

Ich höre zu – ein Jahr im Schweigen

Artikel lesen unter: LINK

Ich höre zu – ein Jahr im Schweigen

Norbert Demuth, KNA, einen schönen und sehr ausführlichen Text über mein Projekt geschrieben. Online zu lesen hier: LINK

Ich höre zu – ein Jahr im Schweigen

Zur Onlineversion: LINK

Leider gab es bei der Übertragung der Daten einen Fehler in der Druckversion, deshalb in dieser der letzte Absatz fehlt:
Und noch etwas hat er festgestellt, das hätte auch gut in die Demokratie-Diskussionen tagsüber im Hospitalhof gepasst: „Unser Fokus ist extrem darauf gerichtet, was alles nicht funktioniert. Da machen wir uns viel schlechter, als wir sind, demontieren uns selbst”, so Beerstecher. „Dabei gibt es in diesem Land so viele Menschen, die einen guten Job machen, die sich ehrenamtlich engagieren und so viel leisten.”



 

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